Angel- und Fang-Tipps zur Lechstaustufe 22 / 23

Die Lechstaustufe 22 / 23 (Unterbergen-Mering) ist wirklich kein einfaches Gewässer. Einerseits ist das gesamte Gebiet sehr groß, andererseits äußerst unterschiedlich. Von schönen Flussstrecken, über kleine Altwasser-Zweige bis hin zu breiten Stauseeflächen kann der begeisterte Angel-Fan alles am Lech finden. Da diese Gebiet sehr Natur belassen wurde, ist das Angeln an viele Stellen wirklich schwer. Was im Sommer fast aussichtslos ist, kann im Winter zur richtigen Erkundungstour führen. Da kommt man dann auch schön an das Wasser ran.

Der Naturfreund kommt hier voll auf seine Kosten. Natur belassene Fauna, außergewöhnlich viele Greifvögel und seltene Reptilien sind hier anzutreffen, ja sogar der Biber treibt hier (wieder) sein Unwesen. Diesem ist zu verdanken, dass viele „umgestürzte“ Bäume im Wasser liegen, und somit den Fisch-Räubern außerordentlich tolle Unterschlupfmöglichkeiten zum Jagen bieten. Wenn man sich leise an das Wasser begibt, kann man oft Hechte und Forellen am Rand entdecken.

Da das Gebiet, wie schon erwähnt sehr groß und unterschiedlich ist, gebe ich folgend ein paar Fang- und Platz-Tipps – damit es beim ersten Mal auch gleich klappt …

  • In der Strömung direkt unterhalb des 22er Wehrs stehen viele Forellen, Huchen, Barben und auch mal Hechte. Für den Gummi-Vertikal-Angler ein super Platz
  • Wer gerne in der Wathose marschiert ist hier genau richtig. Nicht nur zum spinnern, auch zum Fliegenfischen. Ca. 100 Meter vom 22er Wehr entfernt, kann man gut ins Wasser. Eine hervorragende Stelle für die eine oder andere Äsche. Aber Vorsicht! Da gibt es viele Untiefen und die Strömung ist auch nicht ohne, also nicht ganz ungefährlich
  • Ca. 50 Meter unterhalb der 22er, auf der linken Seite, wenn man Richtung 23er sieht, ist eine gute Ansitzstelle für Barben und Rutten. Die sammeln sich gerne an dieser Stelle und kommen, zwecks Wehr nicht weiter.
  • Oberhalb der 22er, im Stausee kann man auf Karpfen ansitzen. Hierfür würde ich die frühen Morgenstunden empfehlen. Oft kann man sie dort gut beobachten.
  • Flussstrecke von 22 zu 23: Ja, die hat es in sich. Wer gerne wandert und angelt, sollte die gesamte Strecke abspinnern. Da geht eigentlich immer was.
  • Oben am See der 23er: Hier kann man im Abstand von 50 Metern immer gut auf Forellen angeln. Auch mit Bott eine sehr interessante Schleppstrecke …
  • Köder: Je nach Fischart, Mais, Tauwurm, Blinker, Spinner …

Hinweis: Huchen-Angel-Treff an der Lechstaustufe 22/23
am 19. Dezember 2010 -> Jetzt mitkommen!

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